Was eine gute Küstenstrasse ausmacht
Nicht jede Strasse am Meer ist eine Küstenstrasse. Entscheidend ist, ob die Strecke tatsächlich am Wasser entlangführt oder nur in dessen Nähe verläuft – und ob es genug Haltebuchten gibt, um anzuhalten.
Die folgenden sieben Routen erfüllen beides. Sie unterscheiden sich stark in Charakter: einige sind schmal und anstrengend, andere breit und entspannt.
Die sieben Routen im Überblick
Die Amalfitana zwischen Sorrent und Salerno ist die bekannteste – und im Juli und August kaum zu empfehlen. Ganz anders die Costa Vicentina in Portugal: rauer Atlantik, kaum Verkehr, Sandstrände ohne Infrastruktur.
- Amalfitana (SS163), Italien – 50 km, beste Zeit Mai und Oktober
- Atlantikstrasse (Fv64), Norwegen – 8 km, ganzjährig
- Costa Vicentina (N268), Portugal – 120 km, April bis Oktober
- Küstenstrasse Kroatien (D8) von Zadar nach Dubrovnik – 350 km
- Causeway Coastal Route, Nordirland – 190 km
- Route des Crêtes, Frankreich – 20 km über den Calanques
- Ostseeküstenstrasse Schleswig-Holstein – 200 km
Die richtige Jahreszeit
Küstenstrassen sind im Hochsommer oft überlastet – nicht wegen der Landschaft, sondern wegen der Parkplatzsuche. Mai, Juni, September und Oktober bieten fast dieselben Bedingungen bei einem Bruchteil des Verkehrs.
Häufige Fragen
Welche ist die schönste Küstenstrasse Europas?
Die Amalfitana in Italien gilt als die bekannteste, die norwegische Atlantikstrasse als die spektakulärste. Für Ruhe und Weite ist die Costa Vicentina in Portugal die beste Wahl.
Wann sollte man Küstenstrassen fahren?
Im Mai, Juni, September und Oktober. Im Juli und August sind viele Abschnitte überlastet und Parkplätze knapp.